Lehrer Nussbaumer - XML, XSL et cetera

XML

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letzte änderung:
11 July 2013
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XML

XML (eXtended Markup Language) stellt eine allgemeine Auszeichnungssprache dar. Oft wird XML als eine Art Verallgemeinerung von HTML (HyperText Markup Language) beschrieben, aber das ist nur zu einem kleinen Teil richtig. Gemeinsam mit HTML ist, dass XML Tags und Attribute verwendet, mit denen die Daten strukturiert werden können. Im Gegensatz zu HTML können diese Tags und Attribute aber selbst definiert werden. Dies ist in einer so genannten "Dokument-Typ-Definition" (DTD) bzw. in einer so genannten "XML-Schema-Datei" (XSD) möglich.

Zusätzlich können XML-Daten mit einer eigenen Transformationssprache (XSLT, eXtensible Stylesheet Language Transformation) in andere Dokumentformate wie HTML, Text (ASCII), PDF, WML etc. überführt werden. Damit ist sicher gestellt, dass Daten software- und plattformunabhängig ausgetauscht werden können.

Die Eigenschaften von XML werden vom W3C unter www.w3.org/TR/REC-xml als Empfehlung veröffentlicht.

Alle XML-Daten werden im Textformat gespeichert - die Art der Daten und ihre Struktur wird im "Text" mit Hilfe der Tags und Attribute beschrieben. Auf diese Weise entstehen sehr robuste Textdateien, die auch dann großteils gelesen werden können, wenn Plattenfehler die Datei stellenweise unlesbar machen. Da die Daten außerdem im Klartext vorliegen, können sie notfalls auch ohne Anwendungssoftware gelesen und - vorausgesetzt, dass "sprechende Tags" verwendet wurden - auch interpretiert werden.

Moderne Software (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken, etc.) speichert die Daten im XML-Format (StarOffice 6.0 speichert Daten weitgehend im XML-Format, MS Office XP teilweise, Internet-Daten werden im XML-Format zur Verfügung gestellt, WAP- und Voice-Anwendungen bauen auf XML auf...). Das Verständnis der Grundlagen von XML lässt die Beurteilung dieser Anwenderdaten zu.

XML ist mittlerweile ein äußerst umfangreiches Wissensgebiet. Auf diesen Seiten werden nur einige Aspekte angedeutet. Zum intensiveren Studium wird auf ausgezeichnete Bücher zum Thema und auf entsprechende Fachseminare verwiesen.


© Alfred Nussbaumer, Weblog